Als Renovierung (v. lat. renovare = „erneuern“) bezeichnet man Maßnahmen zur Instandsetzung von Bauwerken. Schäden aufgrund von Abnutzung durch den gewöhnlichen Gebrauch werden so beseitigt und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.

Im Mietrecht ist Renovierung ein Synonym für Schönheitsreparaturen (Tapezieren, Streichen), deren Durchführung durch einen entsprechenden Mietvertrag meist auf den Mieter übertragen werden, was bei Instandsetzungsarbeiten (Reparaturen) nicht zulässig ist (Ausnahme: Kleinreparaturen).

Unter einer Sanierung versteht man im Bauwesen die baulich, technische Wiederherstellung oder Modernisierung eines Bauwerks oder eines ganzen Stadtviertels, um Mängel zu beseitigen oder den Wohn- und Lebensstandard zu erhöhen. Um vorhandene Mängel festzustellen, muss eine Voruntersuchung in Form eines Gutachtens durchgeführt werden, aus der die Schadensursache, das Schadensbild sowie die vorgesehenen Sanierungsmaßnahmen hervorgehen. Ziel ist die Wiederherstellung des standsicheren und zweckbestimmt nutzbaren Zustands.

Eine Sanierung geht über die Instandhaltung und Instandsetzung hinaus und schließt oft die Modernisierung ein, die auch Nutzungsanpassungen und erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich machen können.

Eine Restaurierung stellt die Durchführung von Maßnahmen zur Erhaltung von Kunstwerken oder allgemeiner von Objekten der Kulturgeschichte in ihrem materiellen Bestand dar. Die Restaurierung ist in mehr oder weniger breite Fachgebiete gegliedert, die sich an den verwendeten Materialien des Objekts orientieren. Solche sind etwa grob Gemälde und Tafelmalerei, Holz, Wandmalerei, Metall, Stein, Musikinstrumente, Papier, Glas, Keramik, Film, sowie einige andere Gebiete.

Quelle: Wikipedia

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CO2-Gebäudesanierungsprogramme werden aufgestockt

27.08.2009 - Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee will die Programme zur CO2-Gebäudesanierung für das laufende Jahr um 750 Mio. Euro aufstocken.

Die Nachfrage privater Bauherren nach staatlicher Förderung für Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden ist dieses Jahr noch höher als im bereits sehr nachfragestarken Vorjahr.
Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee will die Programme zur CO2-Gebäudesanierung deshalb für das laufende Jahr um 750 Mio. Euro aufstocken. Damit werden noch dieses Jahr private Investitionen für Neubau und Sanierung energieeffizienter Gebäude in einer Höhe von insgesamt über sechs Mrd. Euro ermöglicht. Der Haushaltsausschuss hat den Vorschlag am 26.08.2009 gebilligt.

Tiefensee: "Mit der Aufstockung erreichen wir schnell und unbürokratisch, dass noch dieses Jahr gebaut und saniert wird. Das gibt der Bauwirtschaft die dringend notwendigen Aufträge, um Arbeitsplätze zu erhalten. Das Geld kommt genau dort an, wo es gebraucht wird: bei den kleinen, örtlichen Unternehmen und Handwerksbetrieben."

Die Mittel für die Programme zur CO2-Gebäudesanierung wurden bereits im Rahmen des ersten Konjunkturpakets erheblich erhöht. Die Förderung privater Investitionen in energieeffizientes Bauen über die KfW Bank ist neben der Energieeinsparverordnung zudem das wichtigste Instrument zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung im Gebäudebereich.

Der CO2-Ausstoß in Deutschland konnte seit 2006 durch die geförderten Investitionen an Wohngebäuden jährlich um rund 3,2 Millionen Tonnen CO2 reduziert werden. In diesem Zeitraum wurden rund 1,1 Millionen Wohnungen auf einen hohen energetischen Standard gebracht oder neu gebaut. Die Entlastung bei den Heizkosten summiert sich dadurch inzwischen auf fast 1,1 Milliarden Euro. Durch Baumaßnahmen, die durch die CO2-Gebäudesanierungsprogramme möglich wurden, konnten bis zu 220.000 Arbeitsplätze beim Mittelstand und im Handwerk geschaffen oder gesichert werden.

Mehr zum Programm unter http://www.energie-fuer-morgen.de 

 


Der Austausch von Fenstern wird von der KfW Förderbank bezuschusst 

Am 1. April 2009 trat das "CO2-Gebäudesanierungsprogramm des Bundes" in Kraft. Hervorgegangen aus dem Nationalen Klimaschutzprogramm und dem Programm der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung unterstützt es künftig Sanierungsmaßnahmen, die den CO2-Ausstoß verringern.

Bislang war die Vergabe zinsgünstiger Kredite der KfW Förderbank an umfassende Maßnahmenpakete gekoppelt. Jetzt können auch Einzelmaßnahmen - wie der Austausch von Fenstern - gefördert werden.

Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften haben die Möglichkeit, sich den Austausch ihrer alten Fenster gegen Wärmedämmfenster bezuschussen zu lassen bzw. für diesen Zweck zinsgünstige Kredite zu erhalten. Maßgeblich für die Förderung der Sanierungsmaßnahme ist die Verringerung des CO2-Ausstoßes.

Wer heute saniert, der sollte bei der Auswahl der Materialien gleich an die Zukunft denken. Und hier lässt sich absehen: Dreifach-Wärmedämmverglasungen sind der Standard von morgen. Speziell für den Dreischeibenaufbau hat Glas Fandel das Wärmedämmglas "TERMO-BIT PREMIUM 3-fach" entwickelt. Im Vergleich zum Zweischeibenaufbau lässt sich mit einem Dreischeibenaufbau der Wärmeverlust um bis zu 50 Prozent reduzieren. Gleichzeitig ermöglicht es sehr hohe solare Zugewinne, um in kalten Jahreszeiten, die Sonnenenergie zum Heizen der Räume zu nutzen.

Links: www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/index.jsp

 

 
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